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sandibalandi.de.tl - Tagebuch Nr.11


12.01.2012
Liebes Tagebuch! Nun ist auch schon die 16te Chemo geschafft. Und mir gehts zur Abwechslung mal echt nicht schlecht. Keine Krämpfe oder Magen-Darm, Flitzekacke oder ähnliches.. Supi . Zwar schlapp und müde, aber das ist ja auszuhalten. Und viel Ablenkung durch den Geburtstag meines Liebsten hatte ich auch, ich stand zwar irgendwie neben mir, aber manchmal auch ganz gut, neben sich zu stehen... hahaha.. war wirklich lustig und schön und wir bekamen den schönsten Besuch überhaupt. Ein echt gelungener Tag, trotz Chemo, was will ich mehr. Dafür bin ich am Abend auch früh eingeschlafen, aber leider wieder um 3Uhr morgens erwacht, und seitdem bin ich wach und warte darauf das die Sonne aufgeht. Bei der Chemo gestern waren wir nur zu viert. Doch es wurden von einer Patientin Teilchen mitgebracht und ich filzte mal wieder. Einige Patientinnen die um zehn zur Blutabnahme kamen, besuchten uns im Chemo-Zimmer und wir quatschten und machten Witze . Und dann passierte etwas, was mich bis jetzt verfolgt, ich kann gar nicht aufhören daran zu denken, an diese Person. Wir bekamen unsere Chemo und zwei von uns waren dabei am Handwerken. Und wir unterhielten uns. Dann stand eine Frau vor dem Türrahmen, schaute etwas verstört in unser Zimmer und schaute sich im ganzen Chemo-Zentrum um. Ich schätze sie auf 38 oder 40 Jahre alt. Irgendwann sagte die Schwester zu ihr: Sie können ruhig reingehen und sich umsehen. Sie nahm sie mit zu uns und erklärte ihr alles. Noch immer schaute sie verstört und durcheinander. Und sie stand irgendwie wie gelähmt vor mir. Wir kamen aber alle in ein nettes kurzes Gespräch, gerade die Schwester, ich und die liebe Frau. Ich erfuhr das sie am Freitag ihre erste Chemo bekommt, und wie ich hatte sie vorher lange Haare und hatte sie nun schon ein ganzes Stück abgeschnitten hatte. Sie hat auch kleine Kinder, etwas was uns verbindet. Sie interessierte sich fürs Filzen und bekam in unserem Gespräch ein besseres Gefühl und hatte nicht mehr so viel Angst wie vorher. Sie war mir vom ersten Moment an sympathisch. Und nun überlege ich, sie am Freitag bei der Chemo zu besuchen, ihr ein Geschenk mitzubringen und sie aufzumuntern. Ich weiß nur nicht ob ich es zeitlich schaffe, denn ich muss auch in die Kieferchirurgie zum Gespräch für die Zahn-OP. Das muss ich jetzt echt mal hinter mich bringen...äähhh.. ich verdränge es erfolgreich. Aber jetzt muss es sein! Und was noch schönes gestern geschah.. die liebe D. kam mich bei der Chemo besuchen und als die Chemo drin war, gingen wir noch einen Kaffee trinken. Sie ist nun fertig mit der Chemo und die Ergebnisse sind sehr gut. In drei Monaten wird nun wieder bei ihr untersucht. Jetzt kann sie sich von den 18 Chemo's erholen. Ich freue mich sehr für sie. Nun hoffe ich das die Nebenwirkungen nicht schlimmer werden und starte mal in den Tag.. die Sonne müsste gleich mal aufgehen. Bis späääääääter Küsschen

23.01.2012
Liebes Tagebuch! So sieht man sich wieder Einige wissen warum ich lange nicht geschrieben habe, einige aber nicht. Aber das ist nun unwichtig. Ich überstand die 16te und 17te Chemo und bekomme diese Woche endlich meinen Weißheitszahn raus, unter Vollnarkose versteht sich. Trotz Vollnarkose hab ich mehr die Hosen voll vor dieser OP als vor der Brust-OP...hmm... schon komisch... aber im Gesicht/Mund und so, äääähhh, neeee muss man nicht haben aber auch das werde ich überstehen. Und dann ist das Thema Zähne hoffentlich für lange Zeit stillgelegt. Meine Blutwerte sind im Rahmen, Leukos bei 3,3 diese Woche bekomme ich keine Chemo, denn das wäre sonst zuviel für meinen Körper. Also kurzes aufatmen . Das was ich blöd finde ist, das ich in einem ganz anderem Krankenhaus operiert werde nicht in meinem zweiten Zuhause Aber wer weiß, wen ich treffe, begegne, kennenlerne auch heute wieder im Chemozentrum sah ich neue Gesichter und wir führten tolle Gespräche und motivierten uns, einen jeden mit seiner Diagnose. Jeder hat seine Geschichte und trotzdem fühlen wir uns miteinander verbunden und können uns stützen. Wir sehen uns an, mit unseren Perücken, unseren gemalten Augenbrauen und drücken noch ein paar Minuten aufs Pflaster vom Einstich der Blutabnahme. Die einen schauen traurig, die anderen freuen sich einen wiederzusehen  und fragen interessiert nach dem Befinden und wieviel Chemo's man noch bekommt. Aber andere sind wiederrum geschockt von der Diagnose, dem Alter und den Nebenwirkungen... tja... es ist wie es ist!

In den letzten Tagen hatte ich so manch ein Gespräch. Über Beziehungen, das Leben... und ich erkannte, das ich an fast nichts anderes mehr denken kann als an Chemo und Krebs. Dabei will ich das gar nicht. Aber ich frage mich an einem jeden Tag: Wie lange noch? Wieviele Chemo's noch? Wann kommen meine Haare wieder? Wann hören diese Termine auf? Gibt es noch ein Leben ohne Chemo, das Chemozentrum,Krebs? Ich wünschte ich könnte vor diesen Gedanken fliehen. Vor diesen Fragen. Die Frage ist eigentlich nicht das Problem, wenn ich denn eine Antwort bekommen würde. Und wenn es nur für eine Zeit wäre, wieder ein normales Leben zu führen, ich würde jede Minute genießen. Mal am Abend zu denken: Wann geh ich morgen zum Sport? Mit wem könnte ich mich auf einen Kaffee treffen? Schwimmen wäre schön Massage Es gibt soviele bessere Fragen und trotzdem erlebe ich bei anderen Patientinnen, die fertig mit der Chemo sind, das sie einander vermissen, die Gespräche... und wir verabredeten uns schon für schönere Dinge und eine andere Umgebung als das Chemozentrum lach.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte war, das ich erkannt habe, das es für die Angehörigen wirklich schwer ist das mit anzusehen... aber auch immer wieder zu hören... Chemo... Chemozentrum... von den Nebenwirkungen... Metastasen... boaaaar... wie nervig muss das wohl sein,dachte ich. Und nun hab ich mir vorgenommen, nicht mehr drüber zu reden. Ich kann im Chemozentrum genug drüber sprechen wenn ich will, oder wenn jemand wirklich Interesse dran hat. Und noch jemand sagte mir: die Dauer ist die Last. Und bei mir ist es ja schon eine längere Zeit. Im November 2009 fühlte ich den Tumor das erste Mal, und ab da nahm alles seinen Lauf. Im Mai 2010 begann die erste Chemo. Nun haben wir Januar 2012 und was alles bis dahin passiert ist, kann man dieser Homepage entnehmen. So manch einer würde sicher gerne mal an was anderes denken, wenn man mich sieht ... und irgendwie hab ich den Blick für das ganz normale Leben verloren. Tja... ich bin nur in diesem blöden Lungenschmerz, Fingerschmerz, Magenschmerzen,Durchfall,Übelkeit...äääähhhh...wie nervig. Und ich ärgere mich über mich selbst, das ich weniger Lache,nur meine Hände und Finger ansehe und Angst hab, das die ersten Nägel abfallen, mir auf die Brust fasse,weil die Lunge so schmerzt, immer jammer... boooar... das bin ich doch gar nicht. Und dann spielen ausgerechnet jetzt die Kinder total verrückt. Sie streiten wie nie und schlagen sich die Köpfe ein. Und sie hören überhaupt nicht mehr... das entzieht mir noch mehr Kraft... und schon wieder bin ich am Jammern und könnte mich dafür klatschen und dann stelle ich mich heute im Zentrum auf die Waage und... -> SCHOCK!!!!! Nochmal zwei Kilo drauf. Dabei hatte ich an zwei Tagen letzte Woche gar nichts gegessen. Dat kann et doch nicht sein. Dann werde ich bald nichts mehr sehen können, denn ich merke wie meine Augen zuwachsen. Ich bin im 14ten Monat, ohne Entbindung in Sicht Mensch Mensch Mensch Deshalb freue ich mich schon sehr auf den Tag wo sie mir sagen, die Chemotherapie haben sie geschafft. Und ich kann langsam aber sicher zu meiner Figur zurückkehren
Was mich sehr freute als ich es im TV sah war, das Miriam Pielhau schwanger ist. Sie bekam auch eine starke Chemotherapie vor ein paar Jahren und sie hatte schon mit dem Thema Kinder abgeschlossen, wie sie in einem Interview erzählte. Sie kämpfte und siegte gegen den Krebs, und es ist nun ein Wunder zu sehen das sie gesund ist und ein Kind erwartet. Einfach nur unglaublich schön!

24.01.2012
Liebes Tagebuch! Heute passierte der Hammer um 11 Uhr :/ und ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, damit leben muss ich auf jeden Fall. Aaaaaaalso: ich bekam einen Anruf. Eine Solinger Nummer die mir bekannt vorkam... hmm... es meldete sich die Ärztin aus dem Chemozentrum. Eigentlich hätte ich auf ihren Anruf gewartet, doch ich hab's natürlich vergessen haha... sie wollte mir bescheid geben, wenn sie den neuen Chemoplan mit dem Oberarzt besprochen hat. Nun gut... dann Ohren auf.. doch plötzlich sagte sie Worte wo ich nun gar nicht mit gerechnet hab. Wir müssen mit der Chemo eine 6-Wochen-Pause machen. Hääääääääää????? Wie 6 Wochen Pause, fragte ich . Die Wunde vom Zahn muss mind. 5 Wochen heilen, sonst kann man die Chemo ( die andere, Avastin) nicht geben, zu gefährlich... :/ oooooohhhh. Und was ist mit der 18ten Paclitaxel Chemo??? Der Oberarzt sagte 6 Wochen Pause, die Nervenbahnen müssen sich auch erholen vom Paclitaxel. Und das CT???? Jooooooaaaaaar... da sprechen wir dann in 6 Wochen drüber und werden es wohl dann Anfang März machen, dann wann die andere Chemo weiterläuft. OMG!!!!............................ denk.......................denk............... die Haare wachsen dann langsam wieder............ dann fallen sie wieder aus.............. was ist mit den letzten Metastasen?????...................denk................hmm....Sandi.. hol wieder Luft... deine Lippen werden schon blau... SAAAAAAAAAAAAAAANDIIIII......... schluck... ich bin wie gelähmt. 6 Wochen keine Chemo... dann weiter... und wieviele???? Man man man....... ich hätte es früher mit dem Zahn machen sollen, ich Schlunz!!!! ÄRGER!!!! Nun gut, ich kann's nicht mehr ändern, selbst Schuld. Morgen hab ich den Termin beim Anästesisten und Freitag lieg ich auf dem OP-Tisch. Also den Donnerstag mal richtig geniessen obwohl es noch einiges zu organisieren gibt, Kinder usw. Hmm.... trotzdem kann ich es nicht fassen. 6 Wochen keine Blutabnahme, 6Wochen keine Chemo... 6 Wochen..... dann stellte sich die doofe Frage: Was mach ich denn in den 6 Wochen???? Bekloppt oder? Einfach bekloppt. Man hat diesen Plan.. ein Ziel... denkt immer an das Ende, hofft auf das Ende... und nun Pause... Pause... nix Halbes und nix Ganzes... kein Befund. Dann kam mir der Gedanke.. hey, dann kannst du schon abnehmen )) grins... hmm... aber auch blöd, danach bei der Chemo wieder zu zunehmen... oooooorrrrrrrrggg.... isch bin verwirrt.

27.01.2012
Liebes Tagebuch! Obwohl ich gestern keine Chemo bekam, bin ich mal wieder um 3Uhr aufgestanden, trotz starker Erkältung. Dann wollte ich schonmal was aufräumen und mir wurde schwindelig und ich bekam mal wieder meinen persönlichen Sommer (Hitzewellen). Tja, dank der Erkältung kann ich heute natürlich nicht operiert werden. Nun hab ich einen neuen OP-Termin, der 3.2.2012 der erste Geburtstag von meinem kleinen süßen Neffen Nick (iiiii) . Wie doof. Wieso musste das nun noch hinzukommen man man man... alles war geplant und organisiert... na ja, aufregen bringt bekanntlich nix.. also die geschenkte Zeit geniessen, mit Erkältung auf der Couch

30.01.2012
Liebes Tagebuch! Heute mal der erste Montag ohne Blutabnahme... irgendwie komisch... aber ich freue mich das sich meine Hände, Füße und Nägel mal erholen können. Und wer weiß, vielleicht hatte ich schon die letzte Chemo und weiß es nur noch nicht, denn wenn beim CT nichts mehr gefunden wird, brauche ich auch keine Chemo mehr. Das wäre der Hammer ))) Aber trotz das ich letzte Woche keine Chemo hatte, kann ich immernoch nicht besser schlafen. Ich bin schon wieder seit 3 Uhr wach Aber was sehr schön heute ist, das ich endlich mal wieder Lymphdrainage bekomme, bei der besten Physiotherapeutin, die liebe "B"

Es hat sich irgendwie vieles verändert. Einige Menschen die mir immer sehr nahe standen, rücken weiter weg von mir, und völlig Fremde kommen mir näher... das lähmt mich... denn ich hätte das nie gedacht. Und es ist wie beim letzten Mal... 2010... in der Chemozeit. Dann, wenn es bei mir körperlich fast nicht mehr geht... geht es auch bei den Helfern nicht mehr... ist das die Zeit? Ist das normal? Dann,wenn man wirklich denkt, "jetzt brauche ich wirklich jemanden", ob zum Reden... zum Helfen im Haushalt... mit den Kindern, dann müssen sich alle um sich kümmern. Es bleibt eben wie es ist. Einmal stark sein, immer stark sein. Stempel drauf und fertig! Ich kann es mir nicht wirklich erklären,trotzdem suche ich nach einer Antwort, aber die kann mir keiner geben, nicht mal die Betroffenen selber. Ich weiß von einigen Erkrankten, das sie keine Hilfe von ihren Angehörigen bekommen, aber das dann die ganze Zeit nicht... oder sie haben nur eine Person, die mit ihnen alles durchsteht. Ich weiß, das die Situation nicht einfach ist.. ganz und gar nicht. Ich sehe das Beziehungen zerbrechen.. das sich Freunde zerstreiten.. Familien leiden... natürlich, das ist ja auch kein Spaziergang. Doch bei mir ist es immer so, das ich am Anfang immer sehr stark, sehr freudig, sehr motiviert war... alles machte sogar Spass und war interessant. Also dachte ich und denke ich, ist es am Anfang doch noch einfach für die Helfer oder Angehörigen. Das meiste schaffe ich noch alleine und ich bin dabei fröhlich. Zum Ende jeder Chemo wird man schwach.. und schwächer... ganz normal. Und so voller Elan man auch war, man hat manchmal eben keine Lust mehr. Auch normal. Ich bin trotzdem noch motiviert und weiß, ich werde noch so manch einen Geburtstag erleben und wahrscheinlich noch ein- oder zweimal eine Chemo in meinem Leben machen müssen... vielleicht auch nie wieder, wenn das Wunder geschieht... es kann alles Mögliche passieren... doch leider ist immer zu beobachten... es steht und fällt mit meinem Zustand... leider. Und wenn man dann reden möchte heißt es: du musst mit einem Phsychologen reden... aaaaaahhhhh... das will ich nicht!!!! Man man man... wieso ist das bloß so.. und leider kommt dann die Angst auf.. nicht viel, aber sie kommt. Denn bei der Chemo 2010 war es so. Ich war im Ende allein und der Tumor konnte wieder auf seine Ursprungs-Größe wachsen... ... hmm.. schlecht. Ich weiß eigentlich, das es mir diesmal nicht passieren wird, ich weiß Wege wie ich es auch alleine schaffe. Trotzdem ist Enttäuschung und Schmerz da, den wahrscheinlich wiedermal nur Betroffene verstehen können. Und dann kommt mir wieder der Satz in den Kopf: keiner weiß wie du dich fühlst, das weißt nur du! Na super. Sprich: bleib allein mit deinem Empfinden, dich versteht es niemand, du lebst ein anderes Leben als wir... Super.. Daumen hoch. Aber das Leben was ihr führt, will ich ehrlich gesagt auch nicht haben. Ich höre mir öfters die Probleme anderer an. Und das sind meistens Probleme, die man mit ein paar Anrufen, Gespräche oder sonstigem in den Griff bekommen könnte. Diese Probleme scheinen für diese Menschen ohne Lösungen und Wege zu sein, aber das stimmt nicht. Und oft denke ich mir, hey, wir können gerne tauschen. Und wenn ich das wirklich sage, was ich nur einmal tat, bei einer nahen Verwandten, bekam ich zu hören,  "wir können auch nichts dafür!"... tja... ich aber kann auch nichts für eure Probleme... Ich möchte gar nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Ich möchte sie nur verstehen, doch keiner kann es mir erklären. Aber ich weiß wen ich da fragen kann und werde sie heute anrufen Denn bis jetzt habe ich die Antwort meist in der Bibel gefunden, doch diesmal ist es anders, die Suche scheint sich auszudehnen. Nun gut, aber ich werde die Antwort finden. Vielleicht nicht heute, vlt nicht morgen... aber vlt übermorgen ))) grins. Bis dahin, einen schönen, eisigen Tag. Deine Sandi
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