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sandibalandi.de.tl - Die Rückkehr!


Liebes Tagebuch! 
Wir schreiben heute den... ähm, da muss ich erstmal nachsehen...... ach ja, heute ist ja St. Martin, es ist also der 8.11.2012

Und wie ich bereits im Tagebuch 31-12 erklärte, hatte ich auch heute morgen noch das schlechte Gefühl, das ich eine Metastase unterm Arm habe. Und da es auch sehr schmerzt, fuhr ich heute zu meiner neuen "Supi-Spezial-Ärztin" in Haan. Auf dem Weg dorthin überlegte ich noch, ob ich es nicht lassen sollte und einfach so tun sollte, als wäre alles ok Mir einreden ich sei gesund, soll ja bekanntlich bei manchen funktionieren.... Aber da meine Schwester mich bei dieser Idee nur komisch ansah und irgendwie gar nicht freudig dabei war, fuhr ich dann doch zur Ärztin. Dies war natürlich richtig! Es dauerte auch nicht sehr lang und ich durfte ins Behandlungszimmer. Die Ärztin fragte mich sofort was los wäre. Ich erklärte es ihr und eh ich mich versah, stand ich schon mit freiem Oberkörper vor ihr und sie tastete meinen ganzen Oberkörper ab. Dann kam sie zu der Stelle unterm linken Arm. Sie schaute mich dabei an und sagte: Meinen sie diese Verhärtung? Und ich: Ja... Gleichzeitig dachte ich, kann es denn wirklich eine Verhärtung sein?? Etwas harmloses?? Und ein wenig Hoffnung kam in mir auf. Dann kam das Ultraschall-Gerät zum Einsatz und auf dem Bildschirm erkannte ich bekannte Bilder.... zwei große schwarze Flecken. Ich wusste sofort bescheid und auch die Ärztin sagte: Da haben sie aber gut aufgepasst. Und ich sagte: Mittlerweile kenne ich meinen Körper und auch Krebs. Danach schmiedeten wir einen Plan. Und zwar soll ich als erstes in die Röhre, mit dem ganzen Oberkörper inkl. Kopf krrr... die Kopfsache konnte ich immer umgehen, aber nun wohl nicht mehr Und dann muss ich in die Uni-Klinik nach Köln um zu schauen ob ich nun in eine Studie kann. Dort bekam ich sofort einen Termin, der 13.11. um 9.30Uhr. Dann bekam ich noch Blut aus dem Port abgenommen und durfte mit all meinen Überweisungen wieder heim. Natürlich musste ich wie abgesprochen zu meiner Mama, wo auch meine Schwester auf mich wartete und sie gespannt waren, was nun los ist. Ich ging total langsam zum Auto. Ich fragte mich immerwieder: Wie soll ich das nun meiner geliebten Mama beibringen? :( Und immerwieder dachte ich: Nein, ich kann es ihr nicht sagen. Ich fuhr von Haan nach Hochdahl, aber wäre am liebsten auf die Autobahn gefahren unendlich weit weg..... Jedoch wusste ich, ich muss es ihnen sagen. Ich kam am Hochdahler Markt an und stand vor ihrer Tür, ein Mehrfamilienhaus. Ich klingelte nur zaghaft und wollte mich am liebsten wieder rumdrehen und gehen Sofort drückte sie die Türe auf und sie war nur eine Etage noch von mir entfernt. Mein Neffe stand oben und fiel mir in die Arme vor Freude Ich drückte ihn ganz fest und schliesste dabei meine Augen... Sekunden der Wärme. Ich kam rein und meine Mama und Schwester standen voller Spannung vor mir. Sie warteten darauf das ich was sage.... Einige Sekunden vergingen ohne ein Wort. Dann sagte meine Schwester: Was hat die Ärztin denn gesagt? Ich erzählte das sie mich gründlich untersucht hat und das ich Recht hatte. Sie sagten beide: NEIN!?! Und ich sagte: Es sind Metastasen! Zuerst waren sie schockiert und es fiel ihnen alles aus dem Gesicht. Dann nahm ich meine Mama in die Arme und sagte: Es tut mir leid, es tut mir leid  Als ich bemerkte das sie weinte und sagte: "Nein... nein... " musste auch ich weinen. Meine Schwester weinte so bitterlich, das sie in einen anderen Raum lief Schockiert saßen wir alle zusammen, weinten und sagten immer wieder: Das kann doch einfach nicht wahr sein? Warum nur? Wie lange war es jetzt? Vier Monate? Das ist doch ein Witz!

Aber schon wenige Minuten später konnten wir schon wieder lachen und Witze machen, denn wer will denn hier aufgeben ? Gemeinsam gehen wir auch den nächsten Weg mit viel Kraft! Und auch dieses Mal werden wir als Sieger hervorgehen! Dies ist nur nochmal ein kleiner Umweg zum Ziel

Und dieses Mal sind nochmehr Freunde an meiner Seite Unter anderem ein Mensch, den ich noch nie gesehen habe, der mir aber gestern eine riesen Freude machte. Schaut euch mal diese Seite an www.in-memory-of-anke.de/benefiz/gast Dort steht mein Artikel und dort drunter stellte er ein Video, ein Lied. Und wie gesagt, wir kennen uns nicht. Durch die Typisierung am 25.11.2012 haben wir schriftlichen Kontakt über Facebook und wollen gemeinsam mit vielen anderen dort etwas bewegen. Dieses Lied hörte ich in meiner Jugendzeit immer und immerwieder... Und ich sage immer: Sieh nach vorne, nie zurück! Es ist und war ein Erleben und eine Freude, das er gerade dieses Lied auf die Seite pinnte Danke Minne!!!

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